Quiltfestival Wilwerwiltz

Nach einer doch recht langen Zeit ohne neuen Blogbeitrag bin ich jetzt wieder da und möchte euch von meiner ersten eigenen Ausstellung mit meinen Quilts von Judy Niemeyer beim Quiltfestival Wilwerwiltz in Luxemburg berichten. Dass ich neben mehr als 20 weiteren internationalen Künstlerinnen dabei sein durfte, hat mich schon mal super glücklich gemacht! 

 

Das Quilt Festival, das seinen Platz alle zwei Jahre am Himmelfahrtswochenende hat, fand nach einer coronabedingten Auszeit 2020 nun schon zum 9. Mal statt. Ausgerichtet wird es unter der Hauptverantwortung von  Antoinette Lutgen-Lentz von Quilterinnen aus dem Kiischpelt, einem wunderbaren Landstrich im nördlichen Teil Luxemburgs, und das, was diese Damen (und ein Herr!) auf die Beine stellen, das kann sich wirklich sehen lassen!! Ausstellungen von Textilkünstlerinnen aus aller Welt und von verschiedenen Quiltgruppen an wunderschönen Orten wie Kirchen, Scheunen, Galerien, Cafes, einen tollen Shopping-Bereich mit einer großen Auswahl an unterschiedlichsten Produkten für unser schönes  Hobby, verschiedenste Catering-Angebote und ganz besonders hervorzuheben;  einen tollen Shuttle-Service mit Kleinbussen, die die Besucher kostenlos zu allen Orten der Veranstaltung hin und her transportieren.

 

Als ich Anfang 2022 die Mitteilung bekam, dass ich dabei sei und für meine Judy Niemeyer-Quilts eine ganze Kirche zur Verfügung hätte, war ich ich mir sicher, dass das der richtige Ort war um meine Quilts und sie dort wundervoll zur Geltung kommen könnten!

Als wir dann am Dienstagfrüh in der Kirche St. Maximin in Pitsch standen, sah es zunächst so aus:

Große Lampen, die die Quilts ins richtige Licht setzen sollten, waren  entlang der Seitenwände montiert worden (Danke dafür an Sylvies Mann und sein Team).

Um die Quilts nach dem langen Transport ersteinmal etwas auszuhängen und natürlich zum Sortieren und Planen der Ausstellung legten wir sie auf den Kirchenbänken aus. Das war schon mal ein erstes beeindruckendes Bild, alle diese Quilts auf einen Blick zu sehen!

Dann ging´s mit dem Aufhängen los. Wir begannen mit den Seitenwänden des Kirchenschiffs.

Am späten Dienstagnachmittag waren die Seitenwände "verkleidet" und wir beschlossen, die noch verbliebenen vier großen Quilts am nächsten Tag aufzuhängen. Mit frischer Kraft ging´s dann am Mittwoch weiter. Begonnen haben wir mit dem "Vintage Rose", der seinen Platz an einer zentralen Stellwand unterhalb der Empore bekam.

Der "Mooncatcher", zugleich der größte meiner Quilts, musste einfach mittig an die Empore.

Nach getaner Arbeit war das schon beeindruckend die großen Quilts so hängen zu sehen! Die Kirche gab den Quilts einen so wundervollen Rahmen und mit soviel Raum und so frei hängend hatten wir sie auch noch nicht gesehen.

Am Himmelfahrtstag bekamen zuerst die Gottesdienstbesucher meine Quilts zu sehen, bevor die Ausstellung dann gegen 11:30 Uhr für alle anderen Interessierten öffnete.

Die Schlüsselgewalt für die Kirche wurde MIchael übertragen und diesen Schlüssel hätte er am liebsten behalten.

In den vier Tagen, die wir hier zu Gast sein durften, haben wir uns über viele interessierte Besucher riesig gefreut! Wir haben viele Gespräche geführt, nette Menschen kennengelernt, aber auch liebe Bekannte und Freunde wiedergesehen. Es waren wundervolle Tage! Danke an alle, die das möglich gemacht haben.

Besonders lieben Dank an alle, die uns so wundervoll aufgenommen und unterstützt haben, namentlich Antoinette, die beiden Sylvies, Jan, Marianne, Judith, Georges und all die anderen, von denen wir nicht die Namen kennen. Ihr habt es uns einfach leicht gemacht und es war schön mit euch. Und einen besondern Dank auch an Margueritha, die uns zwei Stunden Freizeit zum Besuch der anderen Ausstellungen geschenkt hat.

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Kommentare: 2
  • #1

    Gabriele Marpoder (Mittwoch, 15 Juni 2022 08:48)

    So ein schöner Beitrag, da wäre ich gern dabei gewesen ....

  • #2

    Regina Schiller (Samstag, 18 Juni 2022 11:59)

    was für wunderschöne Quilts. Und die Kirche als Ausstellungsraum - einfach klasse.